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BICÍNIA Musikerziehung
   
 

JUGEND MUSIZIERT - Regionalwettbewerb Nordhesssen 20-22 Januar 2012

Nachrichten: zwei Schüler (Kelly Duong und Henrich Ky) haben bei Jugend Musiziert mit der Höchstpunktzahl 25, 1. Preis bekommen!


Sie bekommen die 11. Unterrichtsstunde GESCHENKT!

Machen Sie ein ganz besonderes Geschenk und verschenken Sie Ihren Verwandten oder Freunden Musikunterricht!

Die Musikerziehung unterstützt eine gesunde und glückliche Entwicklung der Kinder.


MITTWOCHS in der Waldorfschule (Hunrodstraße 17, 34131 Kassel) - Anfragen unter der Tel.-Nr. 0561 / 921 93 83 oder über Email: adelerenyi@aol.com

FREITAGS in der Musikschule Bad Arolsen - Anmeldung: Musikschule Bad Arolsen, Tel.-Nr. 05691 / 40131

BEI IHNEN ZUHAUSE - Termine nach Absprache - Anfragen unter der Tel.-Nr. 0561 / 921 93 83 oder über Email: adelerenyi@aol.com

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.



"Tam turpe est nescire Musicam quam Literas."

"Nicht nur derjenige ist analphabetisch, der keine Buchstaben lesen kann, sondern auch derjenige, der keine Musik lesen kann."

Die leistungsorientierte neue Musikschule in Deutschland, die unter anderem die Kodaly-Methode (in der Musikerziehung weltberühmte ungarische musikpädagogische Konzeption nach Zoltan Kodaly) vermittelt.
Bicinia wurde im Jahre 2007 – anlässlich des 125. Jubiläum der Geburt und das 40. des Todes vom Zoltan Kodaly – in Kassel von Adel Erenyi gegründet.

ANGEBOTE


Musikalische Grundstufe auf höchstem Niveau

Geschult werden:
Klavierspielen
Notenlesen-Lernen
Rhythmusgefühl
Musikalisches Schreiben und Lesen 
Solmisation
Vom-Blatt-Singen
die Fähigkeit, Gehörtes aufzuschreiben
die Fähigkeit zum Transponieren
musikalisches Denken

Kammermusik - Ensembles in verschiedenen Besetzungen

Die ABRSM-Musikexamen - Vorbereitung auf die ABRSM-Musikprüfungen



Mein Konzept basiert auf zwei großen Schwerpunkten

1. Die Erziehungsprinzipien, die weltberühmte Kodály-Methode „Die Musik ist unbedingt notwendig für die Entwicklung des Menschen, weil sie ein wichtiger Teil der Erziehung ist."

"Der Musiker ist nicht gut, wenn er nicht hört, was er sieht, und er sieht nicht, was er hört..." - sagte Kodály.

Zuerst müssen alle Kinder das Notenlesen beherrschen (gelehrt wird es im Solfeggio-Unterricht), bevor sie ein Instrument erlernen.

2. Diese Leistungsmusikschule arbeitet mit Zielen. Meine Schüler spielen jedes Jahr zwei Konzerte, in denen sie sich der Öffentlichkeit präsentieren. Auf diese Weise möchte ich die Entwicklung der Kinder und die Qualität des Unterrichtes unterstützen.



geboren am 26. Dezember 1882 in Kecskemét (Ungarn), war ein erfolgreicher Komponist und Pädagoge. Kodály stammte aus einer Musikerfamilie – seine Mutter spielte Klavier und sang, sein Vater spielte Violine. Kodály hat mit der Geige angefangen, in der Musikschule spielte er später auch Cello. Er hat in verschiedenen Chören gesungen und spielte gleichzeitig auch in einem Kammerorchester. Komponieren hat er erst 1890 angefangen. Sein erstes Diplom erhielt er als Deutsch- und Englisch Lehrer. Er hatte Interesse an Volksmusik der ganzen Welt, so fing er Volkslieder zu sammeln. Er ging nach Berlin und Paris auf Studienreise, später bekam er den Titel Professur an der Musikakademie in Budapest. Seine ersten Werke wurden in Budapest und in Zürich mit großem Erfolg aufgeführt, damit fing Kodálys Karriere als Komponist an. Die Weltberühmtheit, die Anerkennung seiner Person und Kompositionen kamen dann in den Jahren 1929-30. Arturo Toscanini wurde Kodálys Freund, führte seine Werke in New York auf. Yehudi Menuhin beauftragte Kodály, ein Violinkonzert zu komponieren. Kodály war eine sehr vielseitige Person, seine Begabung zeigte weit über seine Kompositionen. Er hielt die musikalische Bildung und Erziehung für sehr wichtig. Daran arbeitete er lange: u. a. die Lehre in der Schule, das musikalische Schreiben und Lesen. Er unterrichtete, komponierte, und vor Allem: er liebte die Musik. Mit seiner pädagogischen Arbeit legte er Grundsteine für den Musikunterricht. Am 6. März 1967 ist er gestorben.




Im Jahre 1906 ist die erste Publikation von seinen Volksliedern erschienen, die er in den Dörfern gesammelt hat. Im Jahre 1923 gab’s die Erstaufführung seines Oratoriums „Psalmus Hungaricus“. Danach wandte er sich mehr und mehr zu der Literatur der Kinderchöre, und so entstandten seine schönsten Werke für Kinderchor.
„Jeder kann singen“ – sagte Kodály, aber für das Beherrschen des musikalischen Lesens und Schreibens solle man das Allen zugänglichen Musikinstrument: die menschliche Stimme kennen lernen. Die Grundlage des Musikunterrichts sei das Singen/Chorsingen. In jeder seiner pädagogischen Arbeit erklärte er in allen Schulen die Wichtigkeit des hohen Niveaus des Gesang- und Musikunterrichtes.
Diese Gedanken waren:
• die Musik soll eine Hauptfunktion in der Erziehung haben
• das musikalische Analphabetum behindert die Entwicklung der musikalischen Intelligenz und den Besuch von Konzerten
• die Kinder sollen schon im Kindergartenalter mit Musik erzogen werden, und sie dürfen nur die beste Musik zum Hören bekommen
das tägliche Singen ist genauso wichtig, wie das tägliche Turnen
• mit der menschlichen Stimme, mit dem Singen soll die musikalische Begabung erreicht werden

Im Jahre 1937 ist das erste Heft von „Bicínia Hungarica“ erschienen. Das pädagogische Heft wurde für Kinder geschrieben. In der didaktischen Anleitung von „Bicinia Hungarica“ stand exakt, dass die relative Solmisation eingeführt werden müsse, und die Pentatonia soll die Grundlage des Singens sein.
Ein anderes Heft  „333 Leseübungen“, das bis heute das ABC-Buch der Musik für Kinder ist, ist 1943 erschienen. Dann sind die vier Hefte von „Pentatonische Musik“ erschienen. Das zweite Heft z. B. hat Kodály gezielt für Kinder im Kindergartenalter geschrieben.
1941 sagte er: die Musik sei für Alle da, man solle im Kindergarten auch Musik lernen. Wie kann man das tun? Man muss singen!
Auch im Jahre1941  schrieb er in einem pädagogischen Artikel „Musik in dem Kindergarten“: die Musikerziehung unterstützt eine gesunde und glückliche Entwicklung der Kinder.
In einem anderen Artikel schrieb er u.a. auch über Musikinstrumente. Erst dann darf ein Kind ein Instrument erlernen, wenn es das Notenlesen beherrscht. Ein guter Musiker soll vier wichtige Eigenschaften besitzen:
-das ausgebildete Hören
-die ausgebildete Intelligenz
-das ausgebildete Herz
-die ausgebildete Hände - Diese müssen ausbalanciert sein.

Kodálys Konzeption beruht auf viele Kenntnisse der Vergangenheit. Erstens: Guido d’Arezzo: er hat die Anfangssilben der Sankt Johann Hymne genommen (ut, re, mi, fa, sol, la), den 7. Ton zugegeben (’si’ oder ’ti’), und so haben wir heute die Solmizationstöne.
Nach Jahrhunderten hat Guido diese Töne mit den Buchstaben des ABC genannt (C, D, E, F, G, A, H). So hat ein Ton absolute und relative Benennung.
John Spencer Curwen führte die Handzeichen ein.
In Kodálys Konzeption stehen:
Die Grundlage des Musikunterrichtes ist das Singen, die erste und wichtigste Tätigkeit. Unsere eigene Singstimme ist der einfachste Weg zur Musik. Deshalb sind beim Musizieren grundsätzlich das stumme Singen und das innere Gehör sehr wichtig, dass man sich die geschriebene Musik vor dem Spielen vorstellen kann. Diese Fähigkeit entwickeln verschiedene Übungen:
• zuerst den Rhythmus klopfen
• ein Notenbild memorisieren, dann auf dem Instrument aus dem Gedächtnis nachspielen
• beim zweistimmigen Singen auf Zeichen Stimme wechseln
Das musikalische Schreiben und Lesen, das Transponieren – selbstverständlich bei der relativen Solmisation, das Kennen der verschiedenen Schlüssel, das Schreiben und Diktieren sind auch wichtige Komponenten der Kodály-Methode.

Ein altes lateinisches Sprichwort lautet: "Tam turpe est nescire Musicam quam Literas." - "Nicht nur derjenige ist analphabetisch, der keine Buchstaben lesen kann, sondern auch derjenige, der keine Musik lesen kann.” Kodály sagte auch: "Die Musik ist unbedingt notwendig zu der Entwicklung des Menschen, weil sie ein wichtiger Teil der Erziehung ist."

"Der Musiker ist nicht gut, wenn er nicht hört, was er sieht, und er sieht nicht, was er hört..." - sagte Kodály.
Nach 1945 lief auch die Reform des instrumentalen Unterrichts an. Alle Schulen – nach der Kodály-Methode – fangen mit der musikalischen Muttersprache, mit den Volksliedern an, basieren auf das Theorie-Wissen der Kinder, die weitere musikalisch Elemente erwerben die Schüler durch aktives Singen, zusammen Singen und Spielen.
Bei seinen Reisen gab er ein Autogramm nur dann, wenn das Kind eine, von ihm improvisierte Melodie nachsingen konnte. Kodály gründete einen neuen Schultyp: die allgemeine Musikschule. In diesen Schulen soll jeden Tag Gesangsunterricht geben. Die tägliche musikalische Beschäftigung entwickelt das klare Singen, das Rhythmusgefühl, träniert das Gedächtnis, die Ausdrucksfähigkeit, verbreitert die Phantasie.

In den USA, an der Stanford Universität oder in Boston und New-Haven untersuchte man die Entwicklung der Kinder. Die Kinder, die musikalische Erziehung erhielten, haben sich besser entwickelt, als die anderen.

Die Kodály-Methode ist heute weltweit verbreitet, viele Kinder lernen nach der Methode.


Das Bildungs- und Teilhabepaket

Das Bildungs- und Teilhabepaket kann bei mir in Anspruch genommen werden!

Das neue Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt gezielt 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche, deren Eltern leistungsberechtigt nach dem SGB II sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, und eröffnet ihnen so bessere Lebens- und Entwicklungschancen. Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit nicht ausgeschlossen sein, sondern bei Sport, Spiel oder Kultur mitmachen. Deswegen wird zum Beispiel der Beitrag für den Sportverein oder für die Musikschule in Höhe von monatlich bis zu 10 Euro übernommen.